Schweizer Bank UBS: Technologie könnte 30 Prozent der Jobs ersetzen

Zürich (APA/sda/reu) - Bei der Schweizer Großbank UBS könnte Technologie in den kommenden Jahren rund ein Drittel der Stellen überflüssig machen. Einschließlich der externen Mitarbeitern beschäftige das Institut zur Zeit fast 95.000 Personen, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti in einem Interview dem Magazin "Bloomberg Markets".

"Man kann 30 Prozent weniger haben, aber die Jobs werden viel interessanter sein", sagte Ermotti. Statt 50 Kunden könnten die Mitarbeiter dann 100 Kunden bedienen, und das auf eine viel ausgefeiltere Weise. "Die Technologie wird helfen, die Kostenbasis zu reduzieren." Gleichzeitig müsse aber ein großer Teil der Einsparungen reinvestiert werden, um technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, erklärte er. Ermotti erwartete keinen "Big Bang", sondern eine graduelle Verschiebung über die kommenden zehn Jahre.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro