Schweizer Bank UBS: Technologie könnte 30 Prozent der Jobs ersetzen

Zürich (APA/sda/reu) - Bei der Schweizer Großbank UBS könnte Technologie in den kommenden Jahren rund ein Drittel der Stellen überflüssig machen. Einschließlich der externen Mitarbeitern beschäftige das Institut zur Zeit fast 95.000 Personen, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti in einem Interview dem Magazin "Bloomberg Markets".

"Man kann 30 Prozent weniger haben, aber die Jobs werden viel interessanter sein", sagte Ermotti. Statt 50 Kunden könnten die Mitarbeiter dann 100 Kunden bedienen, und das auf eine viel ausgefeiltere Weise. "Die Technologie wird helfen, die Kostenbasis zu reduzieren." Gleichzeitig müsse aber ein großer Teil der Einsparungen reinvestiert werden, um technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, erklärte er. Ermotti erwartete keinen "Big Bang", sondern eine graduelle Verschiebung über die kommenden zehn Jahre.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz