Schweiz: Weniger Firmenpleiten im vergangenen Jahr

Bern (APA/sda) - Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 4.119 Konkursverfahren aufgrund von Zahlungsunfähigkeit eingeleitet. Das sind um 9 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Baubranche, das Gastgewerbe und das Handwerk waren besonders häufig betroffen.

Am deutlichsten war der Rückgang der Insolvenzverfahren im Mittelland und in der Nordwestschweiz, gefolgt von der Ost- und Südwestschweiz sowie der Region Zürich. Im Tessin und in der Zentralschweiz ging die Zahl der Verfahren hingegen nur marginal zurück.

Als besonders anfällig für Konkurse erwiesen sich das Bau- und Gastgewerbe sowie Handwerksbetriebe, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B am Dienstag mitteilte.

Während die Insolvenzen deutlich abnahmen, kam es bei den Neugründungen zu einer leichten Steigerung um zwei Prozent. Wie Bisnode bereits Anfang des Jahres meldete, wurden 41.560 neue Firmen ins Handelsregister eingetragen - ein neuer Rekord.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte