Schweizer Industrie nahm im Oktober wieder Fahrt auf

(APA/sda) - Bei den Schweizer Industrieunternehmen läuft es wieder besser: Produktion und Auftragsbestand haben im Oktober klar zugelegt. Von der Erholung der Nachfrage offensichtlich überrascht, leerten sich die Lager der Unternehmen sowohl im Verkauf als auch im Einkauf deutlich.

Der Einkaufsmanagerindex der Schweizer Industrie (PMI) stieg im Oktober um 4,9 Punkte auf 55,3 Zähler, wie die Credit Suisse und der Einkäuferverband Procure.ch am Montag mitteilten. Der Index liegt damit wieder deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und auf dem höchsten Stand seit April dieses Jahres.

Den Index so stark ansteigen ließ dabei insbesondere die Produktion. Sie kletterte im Oktober um über 8 Prozent auf den höchsten Stand seit Februar 2011. Nach zwei Monaten unterhalb der Wachstumsschwelle zeigte auch der Auftragsbestand deutlich nach oben und befindet sich wiederum in der Wachstumszone.

Für eine bessere Kapazitätsauslastung spricht auch, dass die Unternehmen ihren Personalbestand ausbauten und die Lieferfristen länger wurden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne