Schweiz hält lockere Geldpolitik nach Türkei-Turbulenzen für nötig

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält ihre expansive Geldpolitik angesichts der jüngsten Aufwertung des Franken zum Euro weiterhin für gerechtfertigt. "Die Entwicklungen in den letzten Tagen haben gezeigt, dass die Devisenmärkte weiterhin fragil sind", sagte SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg am Mittwoch anlässlich der Präsentation der neuen 200-Franken-Note (177 Euro).

Diese Schwankungen könnten dazu führen, dass Investoren in den "sicheren Hafen" Franken fliehen. Die Geldpolitik der SNB mit Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent und potenziellen Interventionen am Devisenmarkt trage dem Rechnung. Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um die exportorientierte Wirtschaft zu stützen.

Angesichts der Währungskrise in der Türkei hatte jüngst auch der Euro an Wert verloren. Der Franken stieg in der Folge auf den höchsten Wert seit rund einem Jahr. Am Mittwoch kostete ein Euro 1,1288 Franken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte