Schweiz hält lockere Geldpolitik nach Türkei-Turbulenzen für nötig

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält ihre expansive Geldpolitik angesichts der jüngsten Aufwertung des Franken zum Euro weiterhin für gerechtfertigt. "Die Entwicklungen in den letzten Tagen haben gezeigt, dass die Devisenmärkte weiterhin fragil sind", sagte SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg am Mittwoch anlässlich der Präsentation der neuen 200-Franken-Note (177 Euro).

Diese Schwankungen könnten dazu führen, dass Investoren in den "sicheren Hafen" Franken fliehen. Die Geldpolitik der SNB mit Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent und potenziellen Interventionen am Devisenmarkt trage dem Rechnung. Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um die exportorientierte Wirtschaft zu stützen.

Angesichts der Währungskrise in der Türkei hatte jüngst auch der Euro an Wert verloren. Der Franken stieg in der Folge auf den höchsten Wert seit rund einem Jahr. Am Mittwoch kostete ein Euro 1,1288 Franken.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"