Schweiz schrammt trotz Franken-Stärke an Rezession vorbei

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute, Freitag, mit.

Zum Wachstum beigetragen hätten vor allem der Außenhandel, die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates sowie Ausrüstungsinvestitionen. Im Vorquartal war die Wirtschaft um 0,2 Prozent geschrumpft.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal gab es einen BIP-Anstieg von 1,2 Prozent. Im Jahr 2014 hatte die Schweizer Wirtschaft um 1,9 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten nach der Abkehr vom Euro-Mindestkurs und der darauffolgenden schockartigen Franken-Aufwertung für das zweite Quartal im Schnitt einen BIP-Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal prognostiziert und 0,9 Prozent Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Jänner den mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben. Die Landeswährung stieg daraufhin sprunghaft, was Exporte verteuert und die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Firmen im Ausland schwächt. Aktuell werden für die Gemeinschaftswährung 1,0840 Franken bezahlt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los