Schweiz schrammt trotz Franken-Stärke an Rezession vorbei

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute, Freitag, mit.

Zum Wachstum beigetragen hätten vor allem der Außenhandel, die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates sowie Ausrüstungsinvestitionen. Im Vorquartal war die Wirtschaft um 0,2 Prozent geschrumpft.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal gab es einen BIP-Anstieg von 1,2 Prozent. Im Jahr 2014 hatte die Schweizer Wirtschaft um 1,9 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten nach der Abkehr vom Euro-Mindestkurs und der darauffolgenden schockartigen Franken-Aufwertung für das zweite Quartal im Schnitt einen BIP-Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal prognostiziert und 0,9 Prozent Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Jänner den mehr als drei Jahre geltenden Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben. Die Landeswährung stieg daraufhin sprunghaft, was Exporte verteuert und die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Firmen im Ausland schwächt. Aktuell werden für die Gemeinschaftswährung 1,0840 Franken bezahlt.

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