Schweiz greift Firmen wegen Frankenstärke unter die Arme

Zürich - Die Schweizer Regierung reagiert auf die anhaltende Frankenstärke. Unternehmen, die zu wenig Arbeit haben, erhalten nun für 18 statt wie bisher für zwölf Monate von der staatlichen Arbeitslosenkasse Kurzarbeitsentschädigungen, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Kurzarbeit sei ein wirksames Mittel, um Entlassungen zu verhindern.

Vor einem Jahr kippte die Schweizerische Nationalbank ihr Euro-Wechselkursziel von mindestens 1,20 Franken und sorgte damit für eine sprunghafte Verteuerung des Frankens. Insbesondere Exportfirmen und deren Zulieferbetriebe leiden seither unter Arbeits- und Ertragsausfällen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte