Schweiz liefert im Fifa-Skandal Funktionär an USA aus

Die Schweizer Behörden haben im Fifa-Korruptionsskandal den ersten von sieben festgenommenen Funktionären des Fußball-Weltverbandes an die USA ausgeliefert. Wie das Schweizer Bundesamt für Justiz am Donnerstag mitteilte, wurde der Fifa-Vertreter am Vortag in Zürich drei US-Polizisten übergeben. Diese eskortierten ihn dann auf einem Flug nach New York.


Die Schweizer Behörden nannten keinen Namen. Vor einer Woche hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, dass der ehemalige Vorsitzende des Nord- und Zentralamerikanischen sowie karibischen Fußballverbands Concacaf, Jeffrey Webb, seiner Auslieferung zugestimmt haben soll. Er wolle sich in den USA den Korruptionsvorwürfen stellen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die Schweiz hatte die Funktionäre Ende Mai auf Ersuchen der US-Justiz wegen des Verdachts auf Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar in Auslieferungshaft genommen. Inzwischen haben Behörden weltweit Ermittlungen rund um die Vergabe von Fußballweltmeisterschaften aufgenommen.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

Newsticker

Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

Newsticker

Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

Wirtschaft

Wiener Kino-Gruppe Cineplexx expandiert am Balkan