Schweiz liefert im Fifa-Skandal Funktionär an USA aus

Die Schweizer Behörden haben im Fifa-Korruptionsskandal den ersten von sieben festgenommenen Funktionären des Fußball-Weltverbandes an die USA ausgeliefert. Wie das Schweizer Bundesamt für Justiz am Donnerstag mitteilte, wurde der Fifa-Vertreter am Vortag in Zürich drei US-Polizisten übergeben. Diese eskortierten ihn dann auf einem Flug nach New York.


Die Schweizer Behörden nannten keinen Namen. Vor einer Woche hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, dass der ehemalige Vorsitzende des Nord- und Zentralamerikanischen sowie karibischen Fußballverbands Concacaf, Jeffrey Webb, seiner Auslieferung zugestimmt haben soll. Er wolle sich in den USA den Korruptionsvorwürfen stellen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die Schweiz hatte die Funktionäre Ende Mai auf Ersuchen der US-Justiz wegen des Verdachts auf Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar in Auslieferungshaft genommen. Inzwischen haben Behörden weltweit Ermittlungen rund um die Vergabe von Fußballweltmeisterschaften aufgenommen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte