Schweiz erwartet für 2018 stärkeres Wirtschaftswachstum

Bern (APA/sda) - Der weltweite Wirtschaftsaufschwung kommt im kommenden Jahr auch in der Schweiz an. Die Ökonomen des Bundes rechnen für 2018 neu mit einem Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent. Bisher gingen sie von 2 Prozent aus. In der Mitteilung vom Dienstag bezeichnet das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) das Wachstum als stark und als überdurchschnittlich.

Für das laufende Jahr hingegen ist aufgrund der ersten schwachen Jahreshälfte ein moderates Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1 Prozent zu erwarten. Dennoch ist auch dies eine Korrektur nach oben. Noch im September rechneten die Ökonomen des Bundes mit 0,9 Prozent.

Zum ersten Mal wagt das Seco einen Ausblick für 2019. Die Prognose liegt bei 1,9 Prozent. Das Seco klassifiziert dieses Plus als "solide". Zum Wachstum beitragen werden sowohl der Außenhandel als auch die Binnenwirtschaft. Die Beschäftigung wird demnach spürbar ansteigen und die Arbeitslosigkeit zurückgehen.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen