Schweiz und China wollen Beziehungen vertiefen

China und die Schweiz wollen ihre Beziehungen weiter ausbauen. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es gut ist, die Zusammenarbeit etwas systematischer anzugehen", sagte der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Freitag nach einem Treffen mit Chinas Staatsführer Xi Jinping in Peking.

Die Präsidenten unterzeichneten demnach mehrere Absichtserklärungen und vereinbarten eine "strategisch-innovative Partnerschaft" durch die "neue Ideen kreiert" werden sollen.
Schneider-Ammann war während seiner dreitägigen Chinareise zuvor auch mit Premierminister Li Keqiang zusammengekommen. Li betonte, es sei für den Umbau der chinesischen Wirtschaft unverzichtbar, dass chinesische Unternehmen innovativer werden. China strebe deshalb mehr Zusammenarbeit mit Schweizer Firmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen an. Laut Schneider-Anmann sei die Schweiz zudem bereit, auch Kooperationen im Finanz-, Tourismus- und Sportsektor weiter auszubauen.
Auch über das vor zwei Jahren eingeführte Freihandelsabkommen sprach Schneider-Anmann während seines Besuches mit seinen Gastgebern. Der Bundespräsident habe das Abkommen gelobt, jedoch auch angesprochen, dass noch einige Anpassungen notwendig seien. Schweizer Unternehmen hatten seit dem Start des Freihandels immer wieder die mangelnde Praxistauglichkeit des Abkommens kritisiert.
Gemeinsam mit dem Schweizer Bundespräsidenten war auch eine 40-köpfige Delegation aus Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftern nach China gereist. Am letzten Tag des Besuchs wird Schneider-Ammann am Samstag in Shanghai erwartet. Dort stehen mehrere Wirtschaftstreffen sowie ein Arbeitsessen mit Han Zheng, dem Sekretär der Kommunistischen Partei der Handelsmetropole, auf dem Programm.
Der Bundespräsident wird außerdem neue Räume des Swiss Center Shanghai eröffnen sowie ein örtliches Novartis-Forschungszentrum besichtigen. Den Abschluss des Präsidialbesuchs bildet eine Veranstaltung an der Wirtschaftshochschule Europe International Business School. Schneider-Ammann wird vor Wirtschaftsvertretern und Absolventen der Hochschule über Wissenschaftskooperation und Innovation sprechen.

Brüssel/London (APA/dpa) - Die Europäische Union gibt Großbritannien weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei immer noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem langen Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May am Freitagabend auf Twitter. "Aber immer noch eine riesige Herausforderung", so Tusk. May sagte, es gebe Fortschritte, nannte aber keine Details.
 

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EU gibt London weitere zehn Tage für Zugeständnisse beim Brexit

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an