Schweiz zahlt 100 Millionen Dollar an globalen Klimafonds

Bern - Die Schweiz verstärkt ihr Engagement für den Klimaschutz in Entwicklungsländern. Wie bereits angekündigt wird sie sich mit 100 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Franken) an der Erstkapitalisierung eines neuen globalen Klimafonds "Green Climate Fund" (GCF) beteiligen. Österreich hat noch keinen Beitrag zugesagt.

Dies hat der Schweizer Bundesrat an seiner Sitzung vom Freitag entschieden, wie es in einer Mitteilung hieß. Der Beitrag werde ab 2015 über drei Jahre ausbezahlt.

Entwicklungsländer seien von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen, hieß es. Gleichzeitig fehlten den Entwicklungsländern häufig die Mittel, um im erforderlichen Ausmaß in den Klimaschutz zu investieren. Mit dem neuen Klimafonds sollen Aktivitäten zur Minderung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel finanziert werden.

Die Schaffung des GCF geht auf die Klimakonferenz 2010 in Cancun, Mexiko, zurück. An einer Geberkonferenz Mitte November in Berlin haben mehrere Staaten Zusagen von insgesamt 9,3 Milliarden Dollar gemacht. Ab 2015 soll der Fonds seine operative Tätigkeit aufnehmen. Die Schweiz teilt sich mit Russland einen Sitz im Exekutivrat und kann so Einfluss auf die Entscheide des Fonds nehmen.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht