Schweiz zahlt 100 Millionen Dollar an globalen Klimafonds

Bern - Die Schweiz verstärkt ihr Engagement für den Klimaschutz in Entwicklungsländern. Wie bereits angekündigt wird sie sich mit 100 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Franken) an der Erstkapitalisierung eines neuen globalen Klimafonds "Green Climate Fund" (GCF) beteiligen. Österreich hat noch keinen Beitrag zugesagt.

Dies hat der Schweizer Bundesrat an seiner Sitzung vom Freitag entschieden, wie es in einer Mitteilung hieß. Der Beitrag werde ab 2015 über drei Jahre ausbezahlt.

Entwicklungsländer seien von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen, hieß es. Gleichzeitig fehlten den Entwicklungsländern häufig die Mittel, um im erforderlichen Ausmaß in den Klimaschutz zu investieren. Mit dem neuen Klimafonds sollen Aktivitäten zur Minderung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel finanziert werden.

Die Schaffung des GCF geht auf die Klimakonferenz 2010 in Cancun, Mexiko, zurück. An einer Geberkonferenz Mitte November in Berlin haben mehrere Staaten Zusagen von insgesamt 9,3 Milliarden Dollar gemacht. Ab 2015 soll der Fonds seine operative Tätigkeit aufnehmen. Die Schweiz teilt sich mit Russland einen Sitz im Exekutivrat und kann so Einfluss auf die Entscheide des Fonds nehmen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018