Schweden bekommt milliardenschwere Batteriefabrik für E-Autos

Stockholm (APA/AFP) - In Schweden wird die wohl größte Batteriefabrik für E-Autos in Europa gebaut. Das schwedische Start-up Northvolt entschied sich für zwei Standorte in seiner Heimat, teilte es am Donnerstag mit. Demnach sollen im Werk im nordöstlichen Skelleftea bis zu 2.500 Menschen arbeiten, außerdem soll ein Forschungszentrum in Västeras westlich von Stockholm für bis zu 400 weitere Beschäftigte entstehen.

Skelleftea liegt im industriell geprägten Nordosten von Schweden unweit der Nickel-, Kobalt-, Lithium- und Graphit-Vorkommen des Landes. In den Bau der Fabrik sollen in den kommenden sechs Jahren 4 Mrd. Euro investiert werden. Mit der Errichtung soll in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres begonnen werden, die Produktion könnte dann allmählich ab 2020 starten. Es ist nach Herstellerangaben die europaweit größte Batteriefabrik für Elektroautos.

Schwedens Wirtschaftsminister Mikael Damberg sprach von einem "großartigen Tag" nicht nur für die beiden ausgewählten Städte, sondern auch für sein Land und Europa. Die Batteriefabrik in Schweden gilt auch als Gegengewicht für eine riesige Batteriefabrik des US-Elektroautobauers Tesla im Bundesstaat Nevada.

London/Frankfurt (APA/Reuters) - Investoren rechnen nicht mehr zu 100 Prozent mit einer Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im kommenden Jahr. Das ging am Dienstag aus Terminkontrakten am Geldmarkt hervor. Noch am Montag galt es als sicher, dass die EZB im Dezember 2019 einen ihrer Schlüsselsätze um 0,1 Prozentpunkte anheben wird. Zuvor wurde dies sogar für September 2019 erwartet.
 

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EZB-Zinserhöhung im Jahr 2019 gilt nicht mehr als sicher

Menlo Park (APA/dpa) - Der Facebook-Fotodienst Instagram wird künftig härter gegen gefälschte Follower-Zahlen vorgehen. Die Plattform warnte ihre Nutzer am späten Montag, dass von automatisierten Apps erstellte Follower, "Gefällt mir"-Angaben und Kommentare gelöscht werden.
 

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Instagram will härter bei aufgeblähten Follower-Zahlen durchgreifen

München (APA/dpa) - Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat in der Saison 2017/18 erneut einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Die Erlöse stiegen von 640,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr davor auf 657,4 Mio., gab der Club am Dienstag bekannt. Der Gewinn ist mit 29,5 Mio. Euro der dritthöchste der Clubgeschichte. Ihren Rekordgewinn von 39,2 Mio. hatten die Bayern 2016/17 erzielt.
 

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FC Bayern vermeldete Rekordumsatz und 29,5 Mio. Euro Gewinn