Schwarzgeldprozess gegen französischen Ex-Minister verschoben

Der Prozess gegen den wegen eines Schwarzgeldkontos zurückgetretenen französischen Ex-Budgetminister Jerome Cahuzac ist verschoben worden. Die am Montag begonnen Verhandlungen sollen am 5. September fortgesetzt werden. Nach Angaben des Gerichts vom Mittwoch soll zuerst die Verfassungsmäßigkeit geprüft werden. Die Verteidigung sieht die Gefahr einer doppelten Strafe durch Steuer- und Strafverfahren.

Dem 63-Jährigen werden Steuerhinterziehung und Geldwäsche zur Last gelegt. Außerdem soll er seine Vermögenswerte falsch angegeben haben. Die Affäre hatte 2013 das Vertrauen in die französische Politik nachhaltig erschüttert. Cahuzac hatte Berichte über ein Schwarzgeldkonto im Ausland lange dementiert und war erst nach der Eröffnung des Ermittlungsverfahrens zurückgetreten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro