Schwarz-Grün II in Tirol setzt auf Themen Transit und Wohnen

Innsbruck (APA) - Schwarz-Grün II in Tirol setzen zu Beginn der neuen Legislaturperiode auf die Kernthemen Transit und Wohnen. Geplant sind beim Transitverkehr etwa eine Evaluierung der Bestimmung für Ausnahmen von Fahrverboten beim Ziel- und Quellverkehr und weitere Lärmschutzmaßnahmen. Beim Wohnen soll beispielsweise ein Mietunterstützungsmodell ausgearbeitet werden.

"Das sektorale Fahrverbot muss evaluiert werden", sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag bei der Pressekonferenz nach der ersten ordentlichen Regierungssitzung. Darüber hinaus sei auch ein "Masterplan" in Sachen Rollende Landestraße in Planung. Ein "All-Parteien-Antrag" zur Reduzierung des Schwerverkehrs soll weiters bald auf dem Tisch liegen. "Die Beschlussfassung ist im Mai-Landtag angedacht", benannte Platter den gewünschten Zeitraum. Auch die Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) wünschte sich, dass man in Sachen Transit "geschlossen über Parteien hinweg" agieren solle.

Auch beim Thema Wohnen zeigten sich Platter und Felipe einig. Die Wichtigkeit der Überarbeitung der Wohnvergabe-Richtlinie des Landes strich aber besonders Felipe hervor. "Diese Richtlinien müssen sozial und nicht-diskriminierend sein", stellte sie fest. Auch eine externe Mietpreiserhebung und eine "Leerstandserhebung und Leerstandsmobilisierung", führte sie als künftige Maßnahmen an.

Über den angedachten Studenten-Campus, der Entlastung am Wohnungsmarkt bringen soll, berichteten sowohl Platter als Felipe von ersten Plänen. So soll es dabei auch "kombinierte Wohnformen" und nicht nur "klassische Studentenheime" geben. Ob dieser Campus hingegen an einem oder an mehreren Orten sein wird, war noch unklar. Geklärt ist aber schon, dass am 8. und 9. Mai eine Regierungsklausur mit dem Schwerpunktthema Wohnen stattfinden wird.

Zukunftsmusik ist hingegen noch das sowohl von Platter als auch von Felipe genannte "automatisierte Dosierungssystem", das bei den Lkw-Blockabfertigungen in Zukunft womöglich zum Einsatz kommen soll. "Ich bin kein Techniker, aber ich kann mir vorstellen, dass es da Systeme geben wird, für die kein Verkehrspolizist notwendig ist", so Platter. Derzeit evaluiert man hier und möchte Grundlagen für konkrete Beschlüsse bis Ende 2018 vorliegen haben.

Wien (APA) - Das Bausparen ist bei den Österreichern zwar weiterhin beliebt, die Zahl der Neuverträge ging im ersten Halbjahr aber erneut zurück, teilten die österreichischen Bausparkassen am Dienstag mit. Auch die vergebenen Finanzierungen an Häuslbauer und Co sind gesunken. Das sei auch den Niedrigzinsen geschuldet, die im Bausparbereich ihre Spuren hinterlassen. Einen Anstieg gab es bei den Spareinlagen.
 

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Bausparen im Halbjahr weniger gefragt - Auch Finanzierungen gesunken

Graz/Wien (APA) - Die polnische Schuhhandelskette CCC, die in Österreich bisher mit 47 Filialen vertreten ist, hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatzsprung hingelegt. Die Erlöse stiegen um fast 10 Prozent auf über 2 Mrd. polnische Zloty (470 Mio. Euro). Das Online-Geschäft legte um rund 54 Prozent zu. Der Nettogewinn erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Jahr davor von 151 auf 211 Mio. Zloty.
 

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Polnische Schuhhandelskette CCC steigerte Umsatz im Halbjahr kräftig

Frankfurt am Main (APA/AFP) - Immer weniger Frauen in Deutschland wagen den Schritt in die Selbstständigkeit - entsprechend sinkt der Anteil der von Frauen geführten Unternehmen. Der Frauenanteil an allen Gründern fiel 2016 nach jeweils 43 Prozent in den drei Jahren zuvor auf 40 Prozent, wie die staatliche Förderbank KfW am Dienstag mitteilte. 2017 sank der Anteil sogar noch weiter auf 37 Prozent.
 

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Immer weniger Frauen gründen in Deutschland eine Firma