Schwankende Gepäckpreise: Verbraucherschützer verklagen Easyjet

Potsdam/London (APA/AFP) - Deutsche Verbraucherschützer haben den britischen Billigflieger Easyjet wegen mutmaßlich irreführender Online-Gepäckpreise verklagt. Easyjet informiere nicht darüber, dass sich die Preise für aufzugebendes Gepäck erhöhen könnten, je näher der Abflugtag rücke, kritisierte die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) am Mittwoch.

Im Sommer und Herbst vergangenen Jahres habe die VZB infolge von Verbraucherbeschwerden vier Flugstrecken mehrfach getestet. "Dabei haben wir festgestellt, dass sich die Preise für Aufgabegepäck bis Flugantritt tatsächlich häufig erhöhten", erklärte VZB-Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk. "EasyJet muss transparent über die Kosten aufklären, denn nur dann können Verbraucher informiert entscheiden, wann sie ihr Gepäck buchen."

Zwar stehe in den Online-Gepäckinformationen, dass die Preise für das aufzugebende Gepäck variieren. Es fehle allerdings die Information, dass der bei Flugbuchung angegebene Gepäckpreis bei späteren Nach- oder Zubuchungen teurer werden könne.

Die Verbraucherschützer verwiesen auf eine EU-Verordnung, wonach Fluggesellschaften transparent über derartige Zusatzkosten aufklären müssten. Auf eine Abmahnung der VZB habe Easyjet nicht reagiert.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen