Schwächen im Lizenzgeschäft machen Softwarekonzern SAP zu schaffen

Walldorf (APA/Reuters) - Der Softwarekonzern SAP kann die Einbußen in seinem Lizenzgeschäft kaum noch mit den Zuwächsen in der Cloud-Sparte ausgleichen. Im vierten Quartal legte der Gesamtumsatz nur noch um einen Prozent auf knapp 6,81 Mrd. Euro zu, wie das Dax-Unternehmen am Dienstag in Walldorf mitteilte. Dies lag unter den Erwartungen von Analysten.

Während die Erlöse mit der Mietsoftware über die Datenwolke um 21 Prozent anzogen, fiel der Umsatz im traditionellen Geschäft mit Lizenzanwendungen um fünf Prozent. Der Betriebsgewinn stagnierte bei 2,364 Mrd. Euro.

Die viel beachteten neuen Buchungen im Cloud-Geschäft, die das Zukunftsgeschäft ausmachen, zogen im Weihnachtsquartal um 31 Prozent an. Firmenchef Bill McDermott erklärte deswegen: "Die Zukunft von SAP ist grundsolide."

Europas wertvollstes Technologieunternehmen mit einer Marktbewertung von mehr als 110 Mrd. Euro machte seit langer Zeit wieder Fortschritte bei der Marge, die sich im vierten Quartal währungsbereinigt auf 35,2 Prozent verbesserte. Finanzchef Luka Mucic kündigte an: "Wir werden die Marge nun konstant ausbauen." Firmenchef McDermott ergänzte: "Die Zukunft könnte nicht besser sein." Zugleich betonte er, der milliardenschwere Zukauf von Callidus Software sei nicht der Beginn einer Zukaufswelle. SAP wolle weiterhin organisch wachsen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte