Schwäche der chinesischen Industrie verschärft sich

Peking - Die Schwächephase in der chinesischen Industrie hat sich einer Umfrage zufolge im April verstärkt. Der von der Großbank HSBC und dem Institut Markit erhobene Einkaufsmanager-Index für die Branche fiel auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Er sank auf 48,9 Punkte von 49,6 Zählern im März.

Damit entfernte er sich damit weiter von der 50-Punkte-Marke, ab der das Barometer Wachstum signalisiert und fiel noch schwächer aus als in erster Schätzung angenommen. Der Index für die Neuaufträge schrumpfte so stark, wie seit einem Jahr nicht mehr. Trotz einer leichten Verbesserung bei den Exportaufträgen rechnen Experten nun mit weiteren Konjunkturhilfen von Staat und Notenbank.

Die Daten schüren die Furcht vor einer noch stärkeren Konjunkturabkühlung, als es die Regierung beim Umbau der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt einkalkuliert hat. Nach Jahren des Booms erwartet sie dieses Jahr nur noch ein Plus von rund sieben Prozent, nachdem die Wirtschaft im vergangenen Jahr mit 7,4 Prozent so gering gewachsen wie seit rund einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte