Schwäche der chinesischen Industrie verschärft sich

Peking - Die Schwächephase in der chinesischen Industrie hat sich einer Umfrage zufolge im April verstärkt. Der von der Großbank HSBC und dem Institut Markit erhobene Einkaufsmanager-Index für die Branche fiel auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Er sank auf 48,9 Punkte von 49,6 Zählern im März.

Damit entfernte er sich damit weiter von der 50-Punkte-Marke, ab der das Barometer Wachstum signalisiert und fiel noch schwächer aus als in erster Schätzung angenommen. Der Index für die Neuaufträge schrumpfte so stark, wie seit einem Jahr nicht mehr. Trotz einer leichten Verbesserung bei den Exportaufträgen rechnen Experten nun mit weiteren Konjunkturhilfen von Staat und Notenbank.

Die Daten schüren die Furcht vor einer noch stärkeren Konjunkturabkühlung, als es die Regierung beim Umbau der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt einkalkuliert hat. Nach Jahren des Booms erwartet sie dieses Jahr nur noch ein Plus von rund sieben Prozent, nachdem die Wirtschaft im vergangenen Jahr mit 7,4 Prozent so gering gewachsen wie seit rund einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018