Schwaches Investmentbanking setzte Barclays im ersten Quartal zu

Ein schwaches Investmentbanking hat Barclays im ersten Quartal die Bilanz verhagelt. Der Vorsteuergewinn fiel um ein Drittel auf 793 Mio. Pfund, umgerechnet 1,02 Mrd. Euro, wie das britische Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Damit wurden auch die Analystenerwartungen verfehlt.

Barclays hat wie bereits die US-Konkurrenten die Marktturbulenzen im Jänner und Februar zu spüren bekommen. Außerdem drohen wegen des Ölpreisverfalls mehr Kredite an die Energiebranche zu platzen.

Der neue Bankchef Jes Staley treibt derzeit den Umbau des Konzerns voran. Künftig soll sich das skandalgeschüttelte Institut neben dem Heimatmarkt vor allem auf die USA konzentrieren und damit eine transatlantische Bank sein. Barclays will in diesem Zusammenhang die 62-prozentige Beteiligung an der Afrika-Tochter abstoßen. Auch über einen Verkauf des französischen Privatkundengeschäfts wird verhandelt.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal