Schwaches Investmentbanking setzte Barclays im ersten Quartal zu

Ein schwaches Investmentbanking hat Barclays im ersten Quartal die Bilanz verhagelt. Der Vorsteuergewinn fiel um ein Drittel auf 793 Mio. Pfund, umgerechnet 1,02 Mrd. Euro, wie das britische Geldhaus am Mittwoch mitteilte. Damit wurden auch die Analystenerwartungen verfehlt.

Barclays hat wie bereits die US-Konkurrenten die Marktturbulenzen im Jänner und Februar zu spüren bekommen. Außerdem drohen wegen des Ölpreisverfalls mehr Kredite an die Energiebranche zu platzen.

Der neue Bankchef Jes Staley treibt derzeit den Umbau des Konzerns voran. Künftig soll sich das skandalgeschüttelte Institut neben dem Heimatmarkt vor allem auf die USA konzentrieren und damit eine transatlantische Bank sein. Barclays will in diesem Zusammenhang die 62-prozentige Beteiligung an der Afrika-Tochter abstoßen. Auch über einen Verkauf des französischen Privatkundengeschäfts wird verhandelt.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest