Schuldnerberatung NÖ mit deutlichem Anstieg bei Beratungsgesprächen

St. Pölten (APA) - Die Schuldnerberatung Niederösterreich verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei Beratungsgesprächen. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten Halbjahresstatistik hervor. Das Zahlenwerk weist für das erste Halbjahr 2018 laut Landespressedienst mit einen Anstieg von 24 Prozent um fast ein Viertel mehr Beratungsgespräche als im Vorjahr aus.

Gestiegen ist laut der Halbjahresstatistik nicht nur die Zahl der Beratungsgespräche, sondern - um 15 Prozent - auch die Quote der betreuten Personen. Nahezu eine Verdoppelung gab es bei den Schuldenregulierungsverfahren (plus 99 Prozent). Die Durchschnittsverschuldung der Klienten der gemeinnützigen Einrichtung beträgt aktuell 97.634 Euro. Sie liegt damit um 18.039 Euro (plus 18,4 Prozent) höher als zuletzt.

Seit 1990 bietet die Schuldnerberatung Niederösterreich ver- und überschuldeten Personen, Familien und Haushalten kostenlos Hilfe und Beratung an. In der aktuellen Bilanz zeigt sich den Angaben vom Dienstag zufolge, dass die Hauptgründe für finanzielle Probleme vor allem Arbeitslosigkeit und Einkommensverschlechterung seien. Selbstständigkeit, Scheidung bzw. Trennung sowie Konsumverhalten würden mit einigem Abstand als weitere Ursachen genannt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen