Schuldenberater: Österreichs Banken können Kapitalregeln erfüllen

Die österreichischen Großbanken sind nach Einschätzung der Schuldenberater auf gutem Weg, die strengeren Kapitalvorschriften zu erfüllen. "Ich erwarte keine Probleme. Die Banken wissen seit langem, dass sie einen zustäzlichen Stabilitätspuffer bekommen werden", sagte der Präsident des Fiskalrats, Bernhard Felderer, am Dienstag.

Am Montag hatte ein Gremium aus Aufsehern, dem Finanzministerium und dem Fiskalrat einen zusätzlichen Kapitalpuffer von drei Prozent für die größten österreichischen Banken bis Mitte 2017 empfohlen.

Betroffen sind unter anderem Erste Group, Raiffeisen Zentralbank mit ihrer Osteuropatochter Raiffeisen Bank International und UniCredit Bank Austria. Die Raiffeisen-Gruppe erklärte, sie sei von den strengeren Vorschriften nicht überrascht und habe bereits ein Programm zur Stärkung ihrer Kapitalquoten gestartet.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab