Schuhhändler Deichmann eröffnet neue Filialen, auch in Dubai

Essen (APA/dpa) - Europas größter Schuhhändler Deichmann setzt sein kräftiges Wachstum fort und eröffnet im kommenden Jahr die erste Filiale in Dubai. Das Geschäft werde erstmals im sogenannten Franchise-System von einem selbstständigen Partnerunternehmen geführt, berichtete Deichmann am Freitag in Essen.

Nachdem das deutsche Unternehmen inzwischen in nahezu allen europäischen Ländern vertreten sei, gehe es nun darum, weitere Wachstumsmärkte zu entwickeln, kündigte der Chef der Familienfirma, Heinrich Deichmann, an.

Für das laufende Jahr hatte Deichmann bereits die Eröffnung von weltweit insgesamt 208 neuen Filialen in Aussicht gestellt, davon 33 in Deutschland. Auch in Frankreich und Belgien will das Unternehmen seine Marktposition ausbauen. Insgesamt sind Investitionen von 245 Mio. Euro in die internationale Infrastruktur und die weitere Digitalisierung geplant. Rund 102 Mio. Euro davon sollen nach Deutschland fließen. Ende 2017 beschäftigte die Deichmann-Gruppe weltweit fast 40.000 Mitarbeiter, rund 16.000 davon in Deutschland.

Im vergangenen Jahr hatte Deichmann in seinen rund 4.000 Filialen und 36 Online-Shops rund 176,6 Millionen Paar Schuhe verkauft - üer drei Millionen mehr als 2016. Weltweit steigerte der Schuhhändler seinen Umsatz dadurch von 5,6 auf 5,8 Mrd. Euro. In Deutschland, dem nach wie vor wichtigsten Markt, stieg der Umsatz um 5,1 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine genaueren Angaben. Deichmann Österreich hat im Vorjahr in den Filialen und im Online-Shop 10,2 Millionen Paar Schuhe verkauft, um rund 300.000 Paar mehr als 2016. Der Bruttoumsatz stieg um 5,1 Prozent auf 261 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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