Schramböck: "Gesellschaft für digitalen Wandel wappnen"

Wien (APA) - Die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck (ÖVP) will Österreich für die Digitalisierung fit machen. "Wir müssen sowohl die Unternehmen als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die ganze Gesellschaft für den digitalen Wandel wappnen", sagte Schramböck in Reaktion auf das heute veröffentlichte Standort-Ranking des World Economic Forum (WEF).

In dem globalen Vergleich für die Wettbewerbsfähigkeit liegt Österreich auf dem 22. Platz von 140 Ländern. Schwerpunkt des Ministeriums im Bereich Digitalisierung ist die Initiative "fit4internet". In einem ersten Schritt soll dabei ein Format für die Generation 60+ bereitgestellt werden, das "Kaffee Digital". Dieses soll Senioren erste Schritte in Richtung Online-Welt ermöglichen.

Daneben steht der Abschluss von Wirtschaftspartnerschaften im Fokus "um Exporte und Arbeitsplätze und damit Wohlstand in Österreich zu sichern", heißt es in der Aussendung. In diesem Sinne wurde heute zum Anlass des Staatsbesuchs des Premierminister Singapurs, Lee Hsien Loong, in Wien ein "Memorandum of Understanding" für einen leichteren Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Staaten unterzeichnet. Dabei will Österreich vor allem im Bereich Digitalisierung von Singapur lernen.

Der Handelsverband sieht dagegen einen "dringenden Aufholbedarf bei der Digitalisierung" und sieht vor allem im flächendeckenden Ausbau des Mobilfunkstandards 5G einen entscheidenden Faktor. "Aufgrund der heimischen Topographie ist dies zwar kostenintensiv, aber notwendig. Nur so können auch ländliche Regionen zukunftsfit gemacht werden, damit sie von den digitalen Möglichkeiten profitieren und die Landflucht gestoppt wird", sagte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will laut einer Aussendung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte