Schoko-Osterhasen im Gütesiegel-Test: Teuer heißt nicht gut

Wien (APA) - Die Auswahl an Schoko-Osterhasen ist groß - ebenso lang ist die Liste der Fehler, die man beim Kauf machen kann. Südwind und Global 2000 stellten die süßen Geschenke im Schoko-Osterhasen-Check 2018 hinsichtlich ihrer ökologischen und sozialen Qualität auf den Prüfstand. Fazit: Legt man Wert auf fair gehandelte Bio-Hasen, können Gütesiegel bei der Wahl helfen. Denn teuer muss nicht immer gut sein.

Interessant ist nämlich, dass die Hasen ohne unabhängiges Label nicht zu den billigsten gehören. Den Testern zufolge liegt das daran, dass es sich dabei in der Regel um große Markenhersteller handelt - während die meisten No-Name- oder Eigenmarken-Hasen zumindest das UTZ Label tragen. "Ein Fairtrade-Hase ist nicht notwendigerweise der Teuerste, während ein teurer Hase nicht unbedingt fair und/oder bio ist", sagte Caroline Sommeregger von Südwind.

Das heißt, "wer der Gesellschaft, der Umwelt und den Bäuerinnen und Bauern, die am unteren Ende der Wertschöpfungskette stehen, etwas Gutes tun möchte, ist mit Bio und Fairtrade am Besten bedient", fassten Global 2000 und Südwind die Testergebnisse zusammen. "Abgesehen davon ist Bio-Schokolade, die ohne Pestizid-Einsatz hergestellt wurde, auch garantiert bekömmlicher".

Von den 21 testweise eingekauften Hasen hatten sieben Stück gar kein Siegel, zwei waren UTZ-zertifiziert, fünf wurden mit Fairtrade-zertifiziertem Kakao hergestellt. Sieben waren Bio und die fünf Test-Sieger tragen sowohl das Fairtrade- als auch das Bio-Label. Gleich vorweg: Die Test-Sieger sind der Natur Pur Bio Osterhase von Spar, der Osterhase aus biologischer Milchschokolade von EZA Fairer Handel, der Natur Aktiv Bio Confiserie Osterhase von Hofer, der Favorina Bio-Confiserie-Osterhase von Lidl und der Bio Organic Bio Vollmilchschokolade von Riegelein.

Acht Schoko-Hasen konnten entweder aufgrund ihrer sozialen oder ökologischen Verträglichkeit positiv bewertet werden. Zwei wurden in beiden Bereichen mittelmäßig bewertet, da ihre Zertifizierung nur Mindeststandards festlegt. Sieben Osterhasen wurden aufgrund der fehlenden Zertifizierung und der prekären Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft. Der Geschmack der Hasen wurde bei dem Test nicht untersucht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte