Schoellerbank verbesserte 2014 Vorsteuergewinn um ein Fünftel

Die zur Bank Austria gehörende Schoellerbank hat im Geschäftsjahr 2014 ihr Vorsteuerergebnis um rund ein Fünftel verbessert. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 6,1 Mio. Euro (22,1 Prozent) auf rund 33,9 Mio. Euro. Das verwaltete Kundenvermögen von Privatkunden, Firmenkunden und institutionellen Anlegern stieg von 8,36 Mrd. Euro auf 9,72 Mrd. Euro per Jahresende 2014.

Der Nettozinsertrag wuchs auf 23,97 Mio. (2013: 18,2 Mio.) Euro. Die Betriebserträge erhöhten sich auf 88,66 Mio. (2013: 80,60 Mio.) Euro. Die Betriebsaufwendungen stiegen um auf 52,0 Mio. Euro (2013: 48,4 Mio.). Der wesentliche Teil der Betriebsaufwendungen ist laut Schoellerbank auf die Bankenabgabe zurückzuführen, die sich gegenüber dem Jahr davor um 2,5 Mio. Euro erhöht habe.

Die angeführten Eigenmittel betragen 113,4 Mio. Euro und sind zu 100 Prozent als Tier-1-Kapital anrechenbar. Die Kernkapitalquote zum 31. Dezember 2014 beträgt 40,07 Prozent, während die gesetzlich vorgeschriebene Kapitalquote für Banken 8 Prozent beträgt. Die Eigenmittelquote werde im März inklusive Kapitalerhöhung neu berechnet und werde sich weiter verbessern, heißt es heute, Mittwoch, in einer Aussendung.

Schoellerbank-CEO Franz Witt-Dörring zeigt sich mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2014 "außerordentlich zufrieden". Die langfristige Orientierung und die auf strengen Qualitätsvorgaben basierende Investmentstrategie mit dem Grundsatz "Investieren statt Spekulieren" habe sich auch im vergangenen Jahr bestens bewährt.

Wachstumsziel für 2015 ist die Steigerung des Kundenvermögens auf mehr als 10 Mrd. Euro.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig