Schoeller-Bleckmann übernimmt kanadischen Ölfelddienstleister

Wien - Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann übernimmt mehrheitlich den kanadischen Ölfelddienstleister Ressource Well Completition Technologies. In einem ersten Schritt werden 67 Prozent an dem Unternehmen mit einem erwarteten Jahresumsatz von 40 Millionen Kanadischen Dollar (rund 28,6 Millionen Euro) übernommen, wie SBO am Dienstagabend mitteilte. Der Kaufpreis erfolge in mehreren Schritten: Die erste Tranche sei mit dem Abschluss der Übernahme fällig und betrage umgerechnet rund 28 Millionen Euro. Die zweite Tranche werde am 31. März 2015 fällig und zwischen 21,5 bis 35 Millionen Euro betragen.

Der Kaufvertrag beinhalte auch die Option zur Übernahme der restlichen 33 Prozent. SBO werde den Kaufpreis aus dem Cash Flow und durch bestehender Kreditlinien finanzieren. Nach Bezahlung der zweiten Rate des Kaufpreises im Frühjahr werde SBO einen Verschuldungsgrad von voraussichtlich 15 bis 20 Prozent aufweisen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne