Schnitzelhaus-Betreiber hat Konkursverfahren beantragt

Gießhübl/Wiener Neustadt (APA) - Die Food4you gmbh aus Gießhübl/NÖ, Betreiber der Restaurantkette Schnitzelhaus, hat nach Angaben der Gläubigerschutzverbände Creditreform und AKV vom Montag am Landesgericht Wiener Neustadt den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Von der Insolvenz sind bis zu 150 Gläubiger und 44 Arbeitnehmer betroffen. Die Passiva betragen etwa 3,5 Mio. Euro.

Die Insolvenzursachen liegen laut Creditreform im gescheiterten Sanierungsverfahren. Die zweite Teilquote habe nicht mehr an die Gläubiger bezahlt werden können. Investorengespräche seien erfolglos geblieben. Seit Ende September konnten laut AKV Löhne und Gehälter nicht mehr ausbezahlt werden. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und betreibt aktuell acht Schnitzelhaus-Filialen. Die Firma soll nach Angaben von Creditreform zunächst fortgeführt und dann verwertet werden.

Die Food4you gmbh hatte im November 2016 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Der im Februar 2017 vorgelegte Sanierungsplan wurde von den Gläubigern mit überwältigender Mehrheit angenommen. Die Summe der anerkannten Forderungen von 139 Gläubigern und 78 Dienstnehmern betrug 4,3 Mio. Euro.

Vereinbart wurde nach damaligen Angaben von KSV1870 und AKV, dass das Unternehmen eine Sanierungsplanquote in Höhe von 20 Prozent in vier gleichen Raten zu je fünf Prozent an die Gläubiger bezahlt. Die Finanzierung des Sanierungsplans sollte mit Hilfe eines Investors erfolgen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro