Schloss Schönbrunn: Zuwächse bei Besuchern und Einnahmen im Vorjahr

Wien (APA) - Das Schloss Schönbrunn erfreut sich weiter ungebrochener Beliebtheit: Im Vorjahr konnte mit 3,8 Millionen Gästen ein Besucherplus von 2,1 Prozent erzielt werden. Ohne Mehrfacheintritte, also rein nach Köpfen gezählt, lag der Zuwachs mit 2,74 Millionen Besuchern sogar bei sieben Prozent, wie die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) am Dienstagnachmittag mitteilte.

Positive Entwicklungen gab es auch an den anderen Dependancen, wie Geschäftsführer Klaus Panholzer per Aussendung informierte. So wuchs das Gästeaufkommen in der Hofburg, wo die SKB die Kaiserappartements, das Sisi Museum und die Silberkammer betreibt, um 3,5 Prozent auf 722.000 Besucher. Heuer wird dort der Schwerpunkt auf dem 120. Todestag von Kaiserin Elisabeth liegen.

Für das Hofmobiliendepot - heuer mit Schwerpunkt Wiener Moderne - interessierten sich 2017 65.000 Menschen - ein satter Zuwachs von rund 28 Prozent. Die Marchfeldschlösser Schloss Hof und Niederweiden verzeichneten ein Mehraufkommen von 24 Prozent. Erstmals wurde die Marke von 300.000 Gästen überschritten.

Unterm Strich konnte die SKB nach ersten Berechnungen rund 58 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, um fünf Prozent mehr als 2016. Zwei Drittel stammen aus Ticketverkäufen, der Rest je zur Hälfte aus Shopeinnahmen und Vermietungen.

Insgesamt investierte die Schloss-Gesellschaft rund zwölf Millionen Euro in Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten. Der Hauptfokus lag dabei u.a. auf den Chinesischen Kabinetten oder der Schlosskapelle. 2018 stehen etwa Renovierungsarbeiten im Rösselzimmer, im Salon Franz Karl oder im zweiten Rosa Zimmer am Programm.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte