Schlecker-Insolvenzverwalter scheitert mit Millionenklage

Frankfurt (APA/dpa) - Der Insolvenzverwalter der Drogeriemarktkette Schlecker ist vor dem Frankfurter Landgericht mit einer Schadenersatzklage über 212 Mio. Euro gegen ehemalige Lieferanten gescheitert. Das sagte eine Gerichtssprecherin am Freitag.

Das Urteil sei den Parteien aber noch nicht zugestellt worden, daher könne sie keine Gründe für die Ablehnung der Klage nennen. Zuvor hatte die "Lebensmittelzeitung" darüber berichtet.

Schlecker soll jahrelang zu viel für Süßwaren, Waschmittel und Drogerieartikel bezahlt haben. Konsumgüterhersteller sollen sich in mehreren Fällen abgesprochen haben. Deshalb verklagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz den Nivea-Hersteller Beiersdorf, Glaxo-Smith-Kline, den Schuhcreme-Produzenten Erdal, den Rasierklingenhersteller Gillette, die Kosmetikfirma L'Oreal, den Parfümhersteller Coty sowie Procter & Gamble.

"Uns hat die Klageabweisung sehr überrascht. Wir warten jetzt die Urteilsbegründung ab und werden dann prüfen, ob wir Rechtsmittel einlegen", sagte Geiwitz' Rechtsanwalt Kai-Thorsten Zwecker der "Lebensmittelzeitung".

Die ehemaligen Schlecker-Lieferanten waren vom Bundeskartellamt und der EU-Kommission der Preisabsprache für schuldig befunden worden. Empfindliche Strafen waren verhängt worden. Die Vorgänge fielen in die Zeit vor der Schlecker-Insolvenz im Jänner 2012. Bei Schlecker verloren etwa 25.000 Menschen ihren Job. Die Gläubiger forderten rund eine Milliarde Euro.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz