Schlechtere Stimmung in der Eurozone im März

Brüssel - Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im März unerwartet deutlich eingetrübt. Das entsprechende Barometer für das Geschäftsklima fiel um 0,9 auf 103,0 Punkte, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten 103,8 Zähler erwartet. Hauptgrund für den Rückgang: Die Stimmung der Verbraucher in der Baubranche und bei den Dienstleistern ließ nach.

Die Umfrage wurde vor den Brüsseler Bombenanschlägen vom 22. März durchgeführt. "Das Niveau ist aber im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt noch immer sehr hoch", sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. "Zweifel am grundsätzlich positiven Konjunkturszenario sind daher nicht angebracht, Hinweise auf einen Anstieg der Dynamik gibt es aber ebenso wenig."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erst vor wenigen Wochen ihre Wachstumsprognose für die Eurozone nach unten angepasst. Sie rechnet in diesem Jahr mit einem Plus von 1,4 Prozent, nachdem sie im Dezember noch 1,7 Prozent erwartet hatte.

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