Schlechtere Stimmung in der Eurozone im März

Brüssel - Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im März unerwartet deutlich eingetrübt. Das entsprechende Barometer für das Geschäftsklima fiel um 0,9 auf 103,0 Punkte, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten 103,8 Zähler erwartet. Hauptgrund für den Rückgang: Die Stimmung der Verbraucher in der Baubranche und bei den Dienstleistern ließ nach.

Die Umfrage wurde vor den Brüsseler Bombenanschlägen vom 22. März durchgeführt. "Das Niveau ist aber im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt noch immer sehr hoch", sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. "Zweifel am grundsätzlich positiven Konjunkturszenario sind daher nicht angebracht, Hinweise auf einen Anstieg der Dynamik gibt es aber ebenso wenig."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erst vor wenigen Wochen ihre Wachstumsprognose für die Eurozone nach unten angepasst. Sie rechnet in diesem Jahr mit einem Plus von 1,4 Prozent, nachdem sie im Dezember noch 1,7 Prozent erwartet hatte.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen