Schlechte Ernte - Supermärkte erhöhen Apfelsaftpreise

Wien/Salzburg/Sattledt (APA) - Nach einer schwachen Apfelernte hebt der heimische Lebensmittelhandel die Preise für Apfelsaft an. Bereits im Sommer wurden die niedrigen Lagerstände beklagt. "Die Rückgänge in der Apfelernte sind insbesondere zurückzuführen auf ungewöhnlichen Frost im April und Mai sowie Trockenheit und Hagel im Sommer", so der Diskonter Hofer zur APA. "Bei einzelnen Artikeln" mussten die Preise angepasst werden.

Auch Rewe International (Billa, Merkur, Penny und Adeg) ist von steigenden Apfelpreisen betroffen: "Dies betrifft sowohl Apfelsaftkonzentrat als auch Direktsaft heimischer und europäischer Ware", heißt es am Montag von Rewe. Man könne aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nichts zu künftigen Preisänderungen sagen.

Bei der Supermarktkette Spar finden die Preiserhöhungen jetzt gerade statt, sind aber je nach Produkt unterschiedlich. "Nachdem das ein Naturprodukt ist, das vom Rohstoff unmittelbar abhängig ist, ist das leider unvermeidbar", teilte Spar mit. Neu kalkuliert wird auch beim Diskonter Lidl, "was nicht zwangsläufig heißt, dass es bei diesen Produkten zu einer Preisänderung für unsere Kunden kommt."

Frankfurt (APA/dpa) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt die Politik davor, Fusionen in der deutschen Bankenbranche voranzutreiben. Er wäre "vorsichtig (...) damit, Zusammenschlüsse politisch zu forcieren. Sie müssen einer betriebswirtschaftlichen Logik folgen", sagte Weidmann dem "Handelsblatt". "Wir haben nicht die Erfahrung gemacht, dass staatliche Einmischung dabei nützlich ist."
 

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Bundesbank-Chef: Politik sollte Bankenfusionen nicht forcieren

London (APA/dpa) - Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky zwischen dem Murdoch-Konzern 21st Century Fox und US-Kabelkonzern Comcast soll per Auktion entschieden werden. Das teilte die britische Übernahmekommission am Donnerstag mit.
 

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Murdoch gegen Comcast: Auktion entscheidet Sky-Übernahmeschlacht

Frankfurt (APA/Reuters) - Tarifabschluss in der deutschen Chemiebranche: Die 580.000 Beschäftigten bekommen im Schnitt 4,6 Prozent mehr Lohn. Die Einigung sieht Entgeltsteigerungen von 3,6 Prozent vor, wie die Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss der zweiten Bundesrunde der Verhandlungen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Urlaubsgeld für Vollzeitbeschäftigte soll auf 1.200 Euro verdoppelt werden.
 

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Deutsche Chemiebranche - Löhne steigen im Schnitt um 4,6 Prozent