Schlag gegen Airbnb - Wirtschaftskammer Wien begrüßt Verschärfung

Wien (APA) - Mit der neuen Bauordnung erschwert Wien gewerbliche Kurzfristvermietungen, das gilt vor allem auch für die Internetplattform Airbnb. Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck hat die strengeren Regeln am Freitag ausdrücklich begrüßt.

Für Ruck ist das geplante Verbot von kurzfristigen Vermietungen von Wohnungen zu Beherbergungszwecken ein wichtiger Schritt. Das werde dazu beitragen, dass für Vermietungsplattformen wie Airbnb die selben Regeln gelten wie für alle anderen Tourismusbetriebe, so Ruck in einer Aussendung.

Der am Freitag vorgestellten Novelle zufolge wird es in Wohnzonen in Wien nicht mehr erlaubt sein, gewerblich Wohnungen über solche Vermittlungsplattformen zu vermieten. Eine Gewerblichkeit liegt etwa dann vor, wenn mehrere Bleiben angeboten werden. Einzelwohnungen dürfen von ihren Eigentümern aber nach wie vor entsprechend angeboten werden, wird versichert.

Vermietungsplattformen wie Airbnb auch wird immer wieder vorgeworfen, vor allem in großen Städten die Wohnungssituation zu verschärfen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen