Schlag gegen Airbnb - Wirtschaftskammer Wien begrüßt Verschärfung

Wien (APA) - Mit der neuen Bauordnung erschwert Wien gewerbliche Kurzfristvermietungen, das gilt vor allem auch für die Internetplattform Airbnb. Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck hat die strengeren Regeln am Freitag ausdrücklich begrüßt.

Für Ruck ist das geplante Verbot von kurzfristigen Vermietungen von Wohnungen zu Beherbergungszwecken ein wichtiger Schritt. Das werde dazu beitragen, dass für Vermietungsplattformen wie Airbnb die selben Regeln gelten wie für alle anderen Tourismusbetriebe, so Ruck in einer Aussendung.

Der am Freitag vorgestellten Novelle zufolge wird es in Wohnzonen in Wien nicht mehr erlaubt sein, gewerblich Wohnungen über solche Vermittlungsplattformen zu vermieten. Eine Gewerblichkeit liegt etwa dann vor, wenn mehrere Bleiben angeboten werden. Einzelwohnungen dürfen von ihren Eigentümern aber nach wie vor entsprechend angeboten werden, wird versichert.

Vermietungsplattformen wie Airbnb auch wird immer wieder vorgeworfen, vor allem in großen Städten die Wohnungssituation zu verschärfen.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM