Schiffsfonds - Höchstgericht stärkt VKI gegen MPC den Rücken

In der Causa um verlustträchtige Schifffonds des deutschen Emissionshauses MPC hat der Oberste Gerichtshof (OGH) dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) den Rücken gestärkt.

Laut einem Urteil des Höchstgerichts ist die Prospekthaftung nach dem Recht des "Marktorts" zu prüfen. Da MPC seinen geschlossenen Fonds speziell auch für Österreich angeboten hat, gelte österreichisches Recht.

Das kommt dem VKI zupass. Die Konsumentenschützer haben nämlich gegen MPC ein Musterverfahren nach dem deutschen Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG) angestrengt. Die Kläger - allesamt österreichische Anleger - machen Schadenersatzansprüche aus der Prospekthaftung geltend und berufen sich auf österreichisches Recht. An dem Verfahren, in dem nun das OGH-Urteil gesprochen wurde, war der VKI nicht beteiligt, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.

In Österreich haben vor der Finanzkrise rund 17.000 Anleger 70 verschiedene Fonds der Firma MPC gekauft. Fast alle Großbanken haben damals Schiffs- und Immobilienfonds - teils auch von kleineren Emittenten - großflächig vertrieben. Der VKI vertritt rund 2.500 Betroffene mit einem mutmaßlichen Schaden von 170 Mio. Euro. Die Fonds gerieten im Gefolge der Finanzkrise unter Wasser, einige sind schon in Insolvenz. MPC hat Vorwürfe, wonach die speziellen Risiken der Fonds den Anlegern systematisch verschwiegen worden seien, bisher stets vehement zurückgewiesen.

Paris (APA/AFP) - Die Eurotunnel-Gruppe gibt sich einen neuen Namen: Die Betreiberin des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal heißt künftig Getlink, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Damit markiere es seinen Eintritt in eine "neue Ära der Mobilität". An den Börsen Euronext Paris und London werde das Unternehmen mit dem Börsenkürzel GET notiert bleiben.
 

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Eurotunnel-Gruppe tauft sich um in Getlink

Hongkong (APA/Reuters) - Alibaba übernimmt für umgerechnet 2,5 Milliarden Euro einen Anteil von mehr als einem Drittel an Chinas größtem Betreiber von SB-Warenhäusern. Der Amazon-Rivale kaufe den direkten und indirekten Anteil von insgesamt etwa 36 Prozent an der Sun Art Retail Group von der Ruentex-Group, hieß es in einer Erklärung am Montag.
 

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Alibaba kauft sich bei Chinas größtem SB-Warenhausbetreiber ein

Düsseldorf (APA/dpa) - Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" (Montag).
 

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IG Metall in NRW plant Widerstand gegen Siemens-Pläne