Schiff soll hochgefährliches Plutonium von Japan in die USA bringen

Tokio - Ein schwer bewachtes und bewaffnetes Schiff soll in Kürze eine große Ladung Plutonium von Japan in die USA bringen. Das Schiff traf am Montag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Hafen von Tokaimura ein, wo es die gefährliche Fracht aufnehmen soll. Das Material würde zur Herstellung von etwa 50 Atombomben reichen.

Das Plutonium war von den USA, Großbritannien und Frankreich vor Jahrzehnten für Japan für Forschungszwecke bereitgestellt worden und soll gemäß einem bilateralen Abkommen in den USA entsorgt werden. Das Fernsehen zeigte, wie das Schiff in den Hafen von Tokaimura einfuhr, in dessen Nähe die 331 Kilogramm Plutonium gelagert sind.

Medienberichten zufolge verschärfte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Hafen, während Anti-Atom-Aktivisten mit einem Boot die Einfahrt des Schiffs verfolgten. Laut Aktivistengruppen wird das Schiff rund zwei Monate brauchen, um eine Atomanlage in South Carolina in den USA zu erreichen.

Die Plutoniumvorräte sorgten seit langem bei den Nachbarländern für Unruhe, da Japan das Wissen hat, um daraus Atombomben zu produzieren. Die Ausfuhr des Materials in die USA soll den Willen der beiden Staaten unterstreichen, an der Politik der Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen festzuhalten. Aktivisten werfen der Regierung dagegen vor, mit der Aktion davon ablenken zu wollen, dass rund zehn Tonnen Plutonium im Land bleiben.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma