Schelling: Mindestens 50 Prozent Frauenquote in Aufsichtsräten

Wien (APA) - "Mit Oktober erhöhen wir die Frauenquote in den Aufsichtsräten der Beteiligungen des Finanzressorts auf mindestens 50 Prozent", erklärte heute Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Und er ergänzte: "Wir haben 14 Aufsichtsratsfunktionen mit Frauen neu besetzt. Unsere Quote bei den Aufsichtsrätinnen liegt bei rund 58 Prozent."

An der männlichen Dominanz in den teilstaatlichen Betrieben ändert dies aber wenig: Von den 15 Aufsichtsräten der Telekom Austria sind zwei Frauen, eine davon vom Betriebsrat entsendet. Etwas besser sieht es in der OMV aus, wo von den 15 Aufsichtsräten drei weiblich sind, davon eine Betriebsrätin. In der Post kommen auf 12 Aufsichtsräte vier Frauen.

Hintergrund der Erhöhung der Frauenquote in den Aufsichtsräten ist die ab Anfang 2018 geltende, gesetzlich vorgesehene Mindestquote von 30 Prozent, die für Frauen und Männer gleichermaßen gilt. Die Regelung betrifft aber nur Konzerne die entweder börsenotiert sind oder ständig mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Bei den drei Staatsbeteiligungen Telekom, Post und OMV ist dies der Fall.

Luxemburg/Brüssel (APA) - Der EuGH-Generalanwalt hat der Raiffeisenbank St. Stefan-Jagerberg-Wolfsberg in einem Fall gegen eine kroatische Kreditnehmerin, die den Kredit nachträglich für nichtig erklären lassen wollte, den Rücken gestärkt. Das kroatische Gesetz, wonach Kreditverträge mit ausländischen Kreditgebern rückwirkend bis zu 17 Jahre für nichtig erklärt werden könnten, verstoße gegen EU-Recht.
 

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EuGH-Generalanwalt stärkt Raiffeisen Rücken gegen kroatisches Gesetz

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

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AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

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Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten