Schelling: Abschaffung des 500 Euro-Scheins wäre nur Signalwirkung

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) würde in einer Abschaffung des 500-Euro-Scheins lediglich eine Signalwirkung sehen. "Ich habe dazu überhaupt keine Position", sagte Schelling vor Beginn des ECOFIN Freitag in Brüssel auf die Frage, ob er für eine Abschaffung des 500-er Scheins sei.

"Ich glaube, das ist eine der Detailmaßnahmen, die auch eine Signalwirkung ist. Aber insgesamt ist das prioritäre Ziel die Bekämpfung der Terrorismus-Finanzierung. Dabei gebe es "aber auch viel Unwissenheit".

Die Forderung nach einer Bargeld-Begrenzung beziehe sich ja "nicht auf Bargeld, sondern nur, ab welchem Betrag man überweisen muss". Dies sei in Österreich schon der Fall in der Bauwirtschaft".

Er sei jedenfalls "hundertprozentig für den Erhalt des Bargelds. Ob es den 500-Euro-Schein gibt oder nicht, das ist nicht so von Bedeutung", sagte Schelling. Außerdem, den 500-er Schein "nimmt an der Tankstelle aus Sicherheitsgründen ohnehin niemand mehr an". Er sei aber auch für eine Beibehaltung, wenn das der allgemein Wunsch sei.

Sein luxemburgischer Ressortkollege Pierre Gramegna zeigte sich ebenfalls verhalten zur Frage der Abschaffung der 500-Euro-Note. Es gehe in erster Linie darum, Bargeldzahlungen zu reduzieren. Dies sei wichtig im Kampf gegen Korruption und gegen Terrorismus-Finanzierung.

Der französische Finanzminister Michel Sapin verwies darauf, dass eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins Sache der EZB sei. EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici äußerte sich ebenso.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro