Schelling: Bewerbung für Eurogruppenchef läuft am 30. November ab

Brüssel (APA) - Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) hat sich zurückhaltend über seine Chancen als künftiger Eurogruppenchef gezeigt. "Das kann ich Ihnen dann beantworten, wenn die Bewerbungsfrist abgelaufen ist. Die wird am 30. 11. ablaufen", sagte Schelling am Montag vor einem EU-Ministerrat in Brüssel.

Schelling genießt die Unterstützung der EVP-Finanzminister für die Nachfolge des amtierenden Eurogruppenchefs, Jeroen Dijsselbloem. Schelling wollte aber nicht sagen, ob er Finanzminister in Österreich bleibt. "Das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Ich bin Finanzminister", sagte er.

Die Verfahren für den Eurogruppenvorsitz seien an die EU-Mitgliedstaaten herangetragen worden. Es gelte nun, die Diskussion zu führen. Es gebe viele Leute, die alles schon genau wüssten, "ich weiß es nicht", sagte Schelling.

Angesprochen darauf, dass in den Koalitionsverhandlungen angeblich erwogen werde, die Budgethoheit aus dem Finanzministerium auszulagern, sagte Schelling: "Diese Diskussion höre ich aus den Medien. Offiziell wird diese Diskussion nicht geführt, zumindest ist sie mir nicht bekannt." Das Finanzministerium sei eines der wenigen Ministerien, das in der Verfassung exakt definierte Aufgaben zugeordnet habe. Würde man diese Aufgaben ändern, bedürfe es einer Verfassungsänderung mit Zweidrittelmehrheit , "davon gehe ich im Moment nicht aus".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte