Schelhammer & Schattera 2015 mit etwas geringerem EGT

Die im Vorjahr mehrheitlich von der Grawe-Bankengruppe übernommene ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera hat im Geschäftsjahr 2015 etwas weniger verdient. Des Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verminderte sich von 8,4 auf 7,8 Mio. Euro.

Das Bankhaus begründet dies in einer Presseaussendung mit dem Niedrigzinsumfeld und einer deutlichen Erhöhung der Risikopuffer.

Der Nettozinsertrag ging von 7,7 auf 6,8 Mio. Euro zurück. Die Betriebserträge konnten dennoch leicht von 20,3 auf 20,6 Mio. Euro gesteigert werden, der Betriebsaufwand verringerte sich um 1,1 auf 15,3 Mio. Euro. Das Bankhaus weist eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 20,2 (2014: 19) Prozent auf.

Das Bankhaus, das sich selbst als Spezialinstitut für ethisch-nachhaltige Bankdienstleistungen sieht, will diesen Bereich in Zukunft noch weiter intensivieren. Ein eigener Bereich widme sich ausschließlich Kunden, denen Ethik und Nachhaltigkeit zentrale Anliegen sind, betont die Bank.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver