Schelhammer & Schattera 2015 mit etwas geringerem EGT

Die im Vorjahr mehrheitlich von der Grawe-Bankengruppe übernommene ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera hat im Geschäftsjahr 2015 etwas weniger verdient. Des Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verminderte sich von 8,4 auf 7,8 Mio. Euro.

Das Bankhaus begründet dies in einer Presseaussendung mit dem Niedrigzinsumfeld und einer deutlichen Erhöhung der Risikopuffer.

Der Nettozinsertrag ging von 7,7 auf 6,8 Mio. Euro zurück. Die Betriebserträge konnten dennoch leicht von 20,3 auf 20,6 Mio. Euro gesteigert werden, der Betriebsaufwand verringerte sich um 1,1 auf 15,3 Mio. Euro. Das Bankhaus weist eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 20,2 (2014: 19) Prozent auf.

Das Bankhaus, das sich selbst als Spezialinstitut für ethisch-nachhaltige Bankdienstleistungen sieht, will diesen Bereich in Zukunft noch weiter intensivieren. Ein eigener Bereich widme sich ausschließlich Kunden, denen Ethik und Nachhaltigkeit zentrale Anliegen sind, betont die Bank.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab