Schelhammer & Schattera 2015 mit etwas geringerem EGT

Die im Vorjahr mehrheitlich von der Grawe-Bankengruppe übernommene ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera hat im Geschäftsjahr 2015 etwas weniger verdient. Des Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verminderte sich von 8,4 auf 7,8 Mio. Euro.

Das Bankhaus begründet dies in einer Presseaussendung mit dem Niedrigzinsumfeld und einer deutlichen Erhöhung der Risikopuffer.

Der Nettozinsertrag ging von 7,7 auf 6,8 Mio. Euro zurück. Die Betriebserträge konnten dennoch leicht von 20,3 auf 20,6 Mio. Euro gesteigert werden, der Betriebsaufwand verringerte sich um 1,1 auf 15,3 Mio. Euro. Das Bankhaus weist eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 20,2 (2014: 19) Prozent auf.

Das Bankhaus, das sich selbst als Spezialinstitut für ethisch-nachhaltige Bankdienstleistungen sieht, will diesen Bereich in Zukunft noch weiter intensivieren. Ein eigener Bereich widme sich ausschließlich Kunden, denen Ethik und Nachhaltigkeit zentrale Anliegen sind, betont die Bank.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor