Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.

Für die übrigen 18 Milliarden Euro sind den Istat-Zahlen zufolge illegale Aktivitäten verantwortlich - darunter 12,6 Milliarden Euro durch Drogenhandel und 3,7 Milliarden Euro durch Prostitution.

Gegenüber den Vorjahren ist der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP in Italien gesunken: 2015 lag er bei 12,6 Prozent und 2014 bei 13,1 Prozent. Für Österreich hat der Linzer Universitätsprofessor Friedrich Schneider einen Anteil der Schwarzarbeit an der Gesamtwirtschaft von gut 7 Prozent geschätzt, was einem Rückgang entspricht. In Deutschland macht die Schattenwirtschaft nach Schätzung von Experten etwa ein Zehntel des offiziellen Bruttoinlandsprodukts aus.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte