Schäuble gegen rasche Einführung gemeinsamer Einlagensicherung

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer raschen Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung für Bankkunden in Europa gewarnt. Es wäre "völlig falsch, jetzt den nächsten Schritt mit der Vergemeinschaftung der Einlagensicherung zu machen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt.

Bevor die Haftung weiter vergemeinschaftet werde, müssten zunächst die Risiken verringert werden. "Das heißt, wir müssen den Prozess beginnen, Staatsanleihen auch mit Risiko zu gewichten." Bisher gelten solche Papiere als risikofrei - Banken müssen für sie kein Kapital hinterlegen. Nach den Erfahrungen aus der Euro-Schuldenkrise wird dies aber zunehmend kritisch gesehen.
Schäuble sprach sich außerdem dafür aus, bei der Regulierung der Banken kleinere Institute nicht zu überfordern. Die Einsicht in Europa wachse, dass nicht alle Banken gleich reguliert werden müssten. Kleinere Institute sollten nicht mit der vollen Regulierungslast überzogen werden.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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