Schaeffler steigerte Umsatz kräftig - Personalabbau geplant

Hamburg (APA/Reuters) - Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat den Umsatz dank des starken Dollar kräftig gesteigert. Die Erlöse seien im ersten Halbjahr um 12,4 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro geklettert, teilte das Familienunternehmen am Donnerstag mit.

Wegen des schwächelnden Industriegeschäfts schrumpfte die Rendite jedoch. Die Ebit-Marge sank auf 12,2 (Vorjahr 13,4) Prozent. Um wieder profitabler zu werden, kündigte das Management die Neuausrichtung der Industriesparte an, bei der in Europa und Deutschland in den kommenden zwei Jahren bis zu 500 Stellen in Vertrieb und Verwaltung wegfallen sollen.

Treiber des Wachstums war erneut die größere Automobilsparte, die ihren Umsatz dank guter Geschäfte in China und den USA um 14 Prozent auf gut 5 Mrd. Euro steigerte. Die Industriesparte wuchs im gleichen Zeitraum um 7,5 Prozent auf rund 1,7 Mrd. Euro, währungsbereinigt sanken die Erlöse jedoch um 0,8 Prozent.

Der Umbau der Sparte soll diesen Trend stoppen. Neben dem Stellenabbau soll das Geschäft dabei stärker auf die einzelnen Regionen ausgerichtet werden. Zudem will Schaeffler die Produktion von Standard-Wälzlagern ausbauen, die wegen des großen Volumens eine bessere Auslastung der Anlagen verspricht. Die Marge des Bereiches soll dadurch bis 2018 um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent steigen.

Die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigte der Vorstand. Demnach soll der Umsatz währungsbereinigt um fünf bis sieben Prozent steigen. Die operative Umsatzrendite soll zwölf bis 13 (Vorjahr 12,6) Prozent erreichen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los