Schaeffler einigt sich mit Arbeitnehmern

Herzogenaurach (APA/dpa) - Der deutsche Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über die Ausgestaltung seines Konzernumbaus verständigt. Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall sei eine Zukunftsvereinbarung unterzeichnet worden, teilte Schaeffler am Montag in Herzogenaurach mit.

Auf betriebsbedingte Kündigungen soll demnach grundsätzlich verzichtet, in Weiterbildung investiert und die deutschen Standorte sollen gestärkt werden. Betriebsbedingte Kündigungen seien im Rahmen von Betriebsänderungen erst zulässig, wenn alle anderen Maßnahmen aus Sicht eines paritätisch besetztes Gremiums aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ausgeschöpft sind.

Zudem bekennt sich Schaeffler zur Tarifbindung der Metall- und Elektroindustrie. Vergleichbare Arbeitsbedingungen sollen zudem auch an den Standorten geschaffen werden, die bisher noch nicht der Tarifbindung unterliegen. Schaeffler hatte angekündigt, sein bereits eingeleitetes Umbauprogramm in diesem Jahr zu beschleunigen. Der Konzern will sich für die Veränderungen rüsten, die E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung mit sich bringen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen