Schaeffler Austria hat neue Chefs

Wien/Herzogenaurach (APA) - Der Österreich-Ableger des deutschen Auto- und Industriezulieferers Schaeffler AG steht unter neuer Führung. Sowohl Geschäftsführer Oliver Lödl als auch Werksleiter Johann Hirschegger hätten ihre jeweilige Funktion zurückgelegt, berichtet das "Industriemagazin" unter Berufung auf Angaben seines Schwestermagazins "Factory".

Eine offizielle Begründung seitens des Unternehmens liegt nicht vor. Bestätigt wurde lediglich, dass beide Führungskräfte "das Unternehmen verlassen" hätten.

Auf Lödl, der mehr als 13 Jahre Chef bei Schaeffler Austria war, folge Thomas Konrad Bauer. Der Posten des Werksleiters sei "interimsmäßig mit einem internen Mitarbeiter besetzt" worden. Nähere Details gibt das Unternehmen dem Bericht zufolge nicht bekannt. Man wolle warten, bis man wieder "geregelte Bahnen gefunden hat".

2017 verdiente die Schaeffler AG trotz höherer Umsätze weniger als im Jahr davor. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank vorläufigen Zahlen zufolge um fast 7 Prozent auf rund 1,6 Mrd. Euro, wie der Konzern Anfang Februar mitteilte. Die Verkaufserlöse stiegen um knapp 6 Prozent auf 14 Mrd. Euro. Die Industriesparte sei stärker gewachsen als die Automobilsparte. Die Kfz-Sparte entwickelte sich den Konzernangaben zufolge schwach. Es herrsche anhaltender Preisdruck.

Die Umsatzrendite (EBIT-Marge) habe sich im abgelaufenen Jahr von 12,7 auf 11,3 Prozent verschlechtert. Heuer werde sie voraussichtlich weiter auf 10,5 weiter zurückgehen. Die Verkaufserlöse sollen 2018 um 5 bis 6 Prozent auf 14,7 bis 14,85 Mrd. Euro steigen; die Gewinnerwartungen (nach Sondereffekten) für 2018 liegen zwischen 1,55 und 1,7 Mrd. Euro. Die endgültige Zahlen veröffentlicht der Wälzlagerhersteller am 7. März.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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