Schachnerhaus-Insolvenz: Neue Geschäftsidee für Standort Niederöblarn

Nachdem der steirische Fertighausproduzent Schachnerhaus GmbH mit Sitz in Niederöblarn heuer im September Insolvenz angemeldet hat, ist nun die Rettung des Standorts in Aussicht. Ein Konsortium aus mehreren Firmen, der Familie Schachner und der Markgemeinde Öblarn will Anfang nächsten Jahres neu starten, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

"Wir stehen knapp vor dem Abschluss und sind guter Dinge, in den nächsten Tagen alles in trockene Tücher zu bringen. Es herrscht eine grundsätzliche Willensbildung aller Beteiligten", teilte der Sprecher des Konsortiums, Franz Zach, mit. Ziel der Gruppe ist es, die gesamte Firmenimmobilie in Niederöblarn mit Grund, Hallen, Inventar, Maschinen und Fahrnissen aus der Masse herauszulösen und so spätestens ab 1.1.2016 mit neuer Ausrichtung durchzustarten. Künftig möchte man in einem "One-Stop-Shop" alles rund um den Bau anbieten, Baumeister, Zimmerei, Heizung und Sanitär ebenso wie Installation.

Die Investoren hoffen, dass dadurch ein Bauzentrum in Ennstal entstehen könnte. Die gute Lage an der Landstraße mit hoher Frequenz und Sichtbarkeit und die bereits vorhandene Infrastruktur könnten dem Vorhaben zugutekommen.

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