Scala: Karten für Premiere in wenigen Stunden ausverkauft

Mailand (APA) - Die Karten für die Saisoneröffnung an der Mailänder Scala am 7. Dezember, die ab dem heutigen Montag angeboten worden sind, waren in wenigen Stunden ausverkauft. Obwohl die Preise erhöht wurden und die Karten für die besten Plätze bis zu 3.000 Euro kosten, standen Menschen seit Sonntagabend vor dem Theater Schlange und warteten auf die Öffnung der Kassa, berichteten italienische Medien.

Die Saison 2017/2018 der Mailänder Scala beginnt mit der Oper "Andrea Chenier" von Umberto Giordano unter dem Dirigat des Scala-Musikdirektor Riccardo Chailly. Die Regie übernimmt der bekannte neapolitanische Film- und Theaterregisseur Mario Martone. Im Cast sind die Sopranistin Anna Netrebko und ihr Gatte Yusif Eyvazov. Die Saison der Scala wird traditionsgemäß am 7. Dezember eröffnet, dem Tag des Heiligen Ambrosius, Patron der Stadt Mailand.

15 verschiedene Opern und neun Ballette werden im Laufe der nächsten Saison aufgeführt. Zu den Highlights zählen Strauss' "Die Fledermaus" unter dem Dirigat von Zubin Mehta und "Simon Boccanegra" mit Myung-Whun Chung am Pult. Musikdirektor Chailly wird auch "Don Pasquale" in der Regie von David Livermore dirigieren. Die Scala wird im kommenden Jahr den 95. Geburtstag von Starregisseur Franco Zeffirelli feiern und seine "Aida" aufführen. Auf dem Programm steht auch Schuberts "Fierrabras" mit Daniel Harding.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden