SBO machte 2014 mehr Umsatz, weniger Gewinn

Der im ATX der Wiener Börse notierte niederösterreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat 2014 zwar seinen Umsatz um 6,6 Prozent auf 488,6 Mio. Euro gesteigert, aber weniger verdient als im Vorjahr. Nach Steuern blieb ein Gewinn von 54,0 Mio. Euro, ein Rückgang um 11,9 Prozent.

Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann stimmt seine Aktionäre angesichts des stark gesunkenen Ölpreises auf ein schwieriges Jahr ein. "Wir sind mit gut gefüllten Auftragsbüchern in das neue Geschäftsjahr gestartet, aber 2015 wird sicher kein leichtes Jahr für die Oilfield Service-Industrie werden", sagte Firmenchef Gerald Grohmann am Donnerstag.

Falls nötig wolle die Firma ihre Produktionskapazitäten und Investitionen drosseln. Das Unternehmen produziert Bohrköpfe und Bohrgestänge für die Suche nach Öl und Gas und bekommt derzeit den Sparzwang vieler großer Ölkonzerne zu spüren, deren Einnahmen wegen des fallenden Ölpreises sinken.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg um 9,2 Prozent auf 106,7 Mio. Euro - bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen im Jänner war man von rund 100 Mio. Euro ausgegangen. Das EBIT nach Einmaleffekten lag jedoch mit 67,5 Mio. Euro um 25,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dennoch sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten.

Trotz der schwierigen Situation ist Schoeller-Bleckmann auf der Suche nach Übernahmen. Ob SBO noch im laufenden Jahr zukaufe, könne er nicht einschätzen, sagte Firmenchef Gerald Grohmann am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz. Dabei könne das schwache Marktumfeld angesichts des niedrigen Ölpreises SBO helfen, "das eine oder andere Ziel etwas günstiger zu bekommen", sagte der Firmenchef. Wachsen wolle SBO vor allem im Bereich "Completion", der diverse Serviceleistungen für Ölbohrungen umfasst.

Wien (APA) - Bei den Mitgliedern der Fachhändlergemeinschaft Sport 2000 haben im heurigen heißen Sommer die Kassen geklingelt. Es gab ein Umsatzplus von 5 Prozent. Vor allem Badeartikel und E-Bikes liefen sehr gut, berichtete Vorstand Holger Schwarting am Freitag.
 

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Heißer Sommer brachte Sport 2000 Umsatzsprünge

Brüssel/Wien (APA) - Beim Schienenverkehr ist Österreich Spitzenreiter in der Europäischen Union (EU). Pro Kopf würden in der Alpenrepublik 2.255 Kilometer im Jahr mit Zug, Straßen- und U-Bahn gefahren werden, der EU-Schnitt liege bei lediglich 1.090 Kilometern, informierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag in einer Aussendung. In Europa liege nur die Schweizer mit 2.610 Kilometern vor Österreich.n vor Österreich.
 

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Österreich EU-Spitzenreiter beim Schienenverkehr

Rüsselsheim/Frankfurt (APA/dpa) - Angesichts geringer Aufträge drohen bei Opel laut einem Medienbericht weitere Produktionskürzungen. Die Leitung habe im Stammwerk Rüsselsheim vom 1. bis zum 29. Oktober sieben "Korridortage" beantragt, an denen die Bänder stillstehen und Mitarbeiter zu Hause bleiben, berichten die Zeitungen der Mainzer Verlagsgruppe VRM. Sie berufen sich auf eine interne Mitarbeiter-Information des Betriebsrates.
 

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Bericht: Opel drosselt Produktion in Rüsselsheim weiter