SBO - Deutsche Bank erhöht Kursziel von 48,0 auf 50,0 Euro - "Hold"

Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktie des österreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) von 48 auf 50 Euro erhöht. Die Empfehlung "hold" wurde nach den von der SBO gemeldeten Jahresergebnissen bestätigt. Die SBO war vor dem Hintergrund einer anhaltenden Ölpreistalfahrt 2015 in die roten Zahlen gerutscht.

Die Analysten haben in Reaktion auf die Zahlen ihre Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2016 der SBO gesenkt, für die Folgejahre aber angehoben. Die erwartete Erholung der Ölpreise dürfte sich erst mit einer gewissen Zeitverzögerung in neue Investitionen der Ölbranche und damit Aufträge für die SBO niederschlagen, schreiben die Analysten.

Für 2016 erwarten die Deutsche Bank-Experten nun ein Betriebsergebnis (EBIT) von minus 10 Mio. Euro, die letzte Schätzung lag noch bei positiven 5 Millionen. Ihre Prognose für das Ergebnis je Aktie haben die Analysten von 0,02 auf minus 0,64 Euro gekürzt.

Die Schätzungen für die Folgejahre wurden hingegen von 1,55 auf 1,66 (2017) und von 2,25 auf 2,43 (2018) Euro je Aktie erhöht. Die Dividenden werden mit 0,75 (2016) und 1,00 (2017 und 2018) Euro je Aktie erwartet.

An der Wiener Börse notierten SBO gegen 12.10 Uhr mit einem Plus von 2,88 Prozent bei 56,13 Euro.

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