Deutsche Bank erhöht Kursziel auf SBO-Aktie

Ternitz (APA) - Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktie der Schoeller-Bleckmann (SBO) von 82 auf 90 Euro erhöht und ihre Empfehlung "Buy" bestätigt. Erst gestern hatte der Ölfeldausrüster Zahlen zu den ersten drei Quartalen vorgelegt.

Deutsche-Bank-Analyst Matthias Pfeifenberger erwähnt das gute 9-Monats-Ergebnis positiv, insbesondere die gute Performance der US-Tochter Downhole Technology. Hinsichtlich der Neubewertung der Option auf die Minderheitsanteile von Downhole, verweist er auf die zugrunde liegende deutliche Wertsteigerung der US-Tochter, die auch ein weiteres Wachstumsszenario impliziert. Die Dividende von 50 Cent je Aktie kommt für den Bankexperten wenig überraschend und steht für ihn im Einklang mit den Erwartungen.

Wachstum sieht der Bankexperte insbesondere im Bereich Nordamerika aufgrund der anziehenden Explorationstätigkeit. Internationales Wachstum sollte vor allem dem Geschäftsbereich "Advanced Manufacturing & Services" (AMS) weiter auf die Sprünge helfen. Im zweiten großen Geschäftsfeld "Oilfield Equipment" (OE) erwartet der Experte nicht zuletzt aufgrund des neu erworbenen Downhole-Werks zusätzliche Kapazitäten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 der SBO prognostizieren die Deutsche-Bank-Analysten einen Verlust von 4,98 Euro je Aktie. Für die Folgejahre wird ein Gewinn von 2,80 bzw. 4,05 Euro je Aktie erwartet. Die Dividenden werden mit 0,50 (2017) bzw. 1,00 (2018) und 1,50 (2019) Euro je Aktie prognostiziert.

Am Freitagvormittag notierten SBO an der Wiener Börse mit einem Plus von 2,00 Prozent bei 78,15 Euro.

Analysierendes Institut Deutsche Bank

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html. (Die veröffentlichten Weblinks werden von der Internetseite der dpa-AFX unverändert übernommen.)

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen