Sberbank nimmt an Sanierung der kroatischen Agrokor teil

Zagreb (APA) - Der kroatische Konzern Agrokor und sein größter Gläubiger, die russische Sberbank, haben ihren Streit um die Sanierung des angeschlagenen Unternehmens begraben. Die russische Bank, bei der Agrokor mit mehr als 1 Mrd. Euro in der Kreide steht, soll ab jetzt an der Sanierung des Konzerns teilnehmen, berichteten die Medien.

Die neue Agrokor-Führung und Sberbank erreichten am Mittwochabend laut Medienberichten eine Vereinbarung, wonach die Bank ihre Klagen zur Schuldeneintreibung zurückziehen wird. Agrokor wird im Gegenzug bisher bestrittene Forderungen anerkennen.

"Die Vereinbarung mit Sberbank ermöglicht uns, den Gläubigervergleich mit einer breiteren Unterstützung der Gläubiger zu treffen", sagte der neue Konzernsanierer Fabris Perusko laut Nachrichtenagentur Hina. Er zeigte sich überzeugt, den Rahmen für den Vergleich bis zum 10. April festlegen zu können.

Agrokors größter Gläubiger lag mit dem früheren Konzernsanierer Ante Ramljak, der im Februar wegen eines Skandals zurückgetreten ist, in Streit und nahm bisher an der staatlichen Sanierung des Konzerns, die von der russischen Bank als intransparent kritisiert wurde, nicht teil.

New York (APA/AFP) - Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel strebt ein besseres Verhältnis zu den USA an - trotz der seit 1962 von den USA gegen sein Land verhängten Sanktionen.
 

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Kubanischer Präsident strebt besseres Verhältnis zu USA an

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Wegen der US-Sanktionen gegen den Iran und drohender Zahlungsausfälle hat Volvo seine LKW-Montage in dem Land gestoppt. "Mit all diesen Sanktionen und allem, was die Vereinigten Staaten eingeführt haben (...), funktioniert das Bankensystem im Iran nicht. Wir können nicht bezahlt werden", sagte Volvo-Sprecher Fredrik Ivarsson am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Volvo stoppt LKW-Produktion im Iran

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

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Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche