Sberbank nimmt an Sanierung der kroatischen Agrokor teil

Zagreb (APA) - Der kroatische Konzern Agrokor und sein größter Gläubiger, die russische Sberbank, haben ihren Streit um die Sanierung des angeschlagenen Unternehmens begraben. Die russische Bank, bei der Agrokor mit mehr als 1 Mrd. Euro in der Kreide steht, soll ab jetzt an der Sanierung des Konzerns teilnehmen, berichteten die Medien.

Die neue Agrokor-Führung und Sberbank erreichten am Mittwochabend laut Medienberichten eine Vereinbarung, wonach die Bank ihre Klagen zur Schuldeneintreibung zurückziehen wird. Agrokor wird im Gegenzug bisher bestrittene Forderungen anerkennen.

"Die Vereinbarung mit Sberbank ermöglicht uns, den Gläubigervergleich mit einer breiteren Unterstützung der Gläubiger zu treffen", sagte der neue Konzernsanierer Fabris Perusko laut Nachrichtenagentur Hina. Er zeigte sich überzeugt, den Rahmen für den Vergleich bis zum 10. April festlegen zu können.

Agrokors größter Gläubiger lag mit dem früheren Konzernsanierer Ante Ramljak, der im Februar wegen eines Skandals zurückgetreten ist, in Streit und nahm bisher an der staatlichen Sanierung des Konzerns, die von der russischen Bank als intransparent kritisiert wurde, nicht teil.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte