Saudischer Ölminister erwartet langsam steigende Nachfrage

Berlin/Riad - Saudi-Arabien will seine Ölförderung weiterhin nicht drosseln, erwartet aber eine langsame Erholung der Nachfrage. Ölminister Ali Al-Naimi wies am Mittwoch bei einer Energie-Tagung in Berlin Forderungen zurück, Riad solle wegen des Überangebots an den Weltmärkten seine Fördermengen reduzieren, um den Verfall des Ölpreises aufzuhalten.

"Es ist nicht unsere Aufgabe, Produzenten mit höheren Kosten zu subventionieren und ihnen höhere Marktanteile zu überlassen", sagte Al-Naimi. Er gehe davon aus, dass die Preise sich wieder stabilisierten: "Ich sehe einen langsamen Anstieg der Nachfrage." Die Saudis sind dank großer Öl- und Währungsreserven sowie günstiger Förderkosten in der komfortablen Lage, die historisch niedrigen Ölpreise längere Zeit auszusitzen: "Das ist auch ein Pfund, mit dem wir wuchern werden", sagte der Minister. Spekulationen, es gebe eine Verschwörung, um andere Förderländer wie Iran, Russland oder die USA mit ihrer Schiefergasindustrie gezielt zu schwächen, seien "boshaft und unfair".

Zwischen dem vergangenen Sommer und dem Jahresbeginn waren die Preise für Rohöl um mehr als die Hälfte eingebrochen. Zuletzt erholten sie sich wieder etwas, von einer Trendwende wollen viele Marktbeobachter aber noch nicht sprechen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte