Saudi-arabische Börse öffnet sich für ausländische Investoren

An der saudi-arabischen Börse können nun auch ausländische Anleger mit Aktien handeln. Die neuen Regeln traten zum Handelsstart am Montagmorgen in Kraft.

Ausländische Banken, Broker-Firmen, Fondsmanager und Versicherungsunternehmen können nun an der Börse in Riad, der größten im arabischen Raum, tätig werden, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Sie müssen eine mindestens fünf Jahre zurückreichende Tätigkeit mit einem Investitionsvolumen von mindestens 18,75 Milliarden Riyal (4,4 Mrd. Euro) nachweisen.

Wer eine Handelserlaubnis bekommt, darf maximal fünf Prozent der Aktien einer in Riad notierten Firma erwerben. Alle Kunden eines Anlegers zusammen dürfen maximal 20 Prozent halten. Analysten gingen zunächst nicht davon aus, dass es einen großen Strom ausländischer Anleger geben wird.

Die neuen Regeln bedeuten eine weitere Öffnung des konservativ-islamischen Königreichs. Saudi-Arabien ist traditionell eher skeptisch gegenüber ausländischem Einfluss, sei er politisch oder wirtschaftlich.

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