Saudi-arabische Börse öffnet sich für ausländische Investoren

An der saudi-arabischen Börse können nun auch ausländische Anleger mit Aktien handeln. Die neuen Regeln traten zum Handelsstart am Montagmorgen in Kraft.

Ausländische Banken, Broker-Firmen, Fondsmanager und Versicherungsunternehmen können nun an der Börse in Riad, der größten im arabischen Raum, tätig werden, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Sie müssen eine mindestens fünf Jahre zurückreichende Tätigkeit mit einem Investitionsvolumen von mindestens 18,75 Milliarden Riyal (4,4 Mrd. Euro) nachweisen.

Wer eine Handelserlaubnis bekommt, darf maximal fünf Prozent der Aktien einer in Riad notierten Firma erwerben. Alle Kunden eines Anlegers zusammen dürfen maximal 20 Prozent halten. Analysten gingen zunächst nicht davon aus, dass es einen großen Strom ausländischer Anleger geben wird.

Die neuen Regeln bedeuten eine weitere Öffnung des konservativ-islamischen Königreichs. Saudi-Arabien ist traditionell eher skeptisch gegenüber ausländischem Einfluss, sei er politisch oder wirtschaftlich.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

Newsticker

EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

Newsticker

Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

Newsticker

Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia