Saudi-arabische Börse öffnet sich für ausländische Investoren

An der saudi-arabischen Börse können nun auch ausländische Anleger mit Aktien handeln. Die neuen Regeln traten zum Handelsstart am Montagmorgen in Kraft.

Ausländische Banken, Broker-Firmen, Fondsmanager und Versicherungsunternehmen können nun an der Börse in Riad, der größten im arabischen Raum, tätig werden, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Sie müssen eine mindestens fünf Jahre zurückreichende Tätigkeit mit einem Investitionsvolumen von mindestens 18,75 Milliarden Riyal (4,4 Mrd. Euro) nachweisen.

Wer eine Handelserlaubnis bekommt, darf maximal fünf Prozent der Aktien einer in Riad notierten Firma erwerben. Alle Kunden eines Anlegers zusammen dürfen maximal 20 Prozent halten. Analysten gingen zunächst nicht davon aus, dass es einen großen Strom ausländischer Anleger geben wird.

Die neuen Regeln bedeuten eine weitere Öffnung des konservativ-islamischen Königreichs. Saudi-Arabien ist traditionell eher skeptisch gegenüber ausländischem Einfluss, sei er politisch oder wirtschaftlich.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London