Saudi Aramco hält an Börsenplänen fest

Riad (APA/Reuters) - Der saudi-arabische Ölkonzern Aramco hält an seinen Börsenplänen fest. Der Prozess, einen Teil des Unternehmens an die Börse zu bringen, sei weiterhin auf dem Weg, teilte Aramco am Donnerstag mit. Die Agentur Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, dass Saudi-Arabien derzeit einen Alternativplan vorbereite.

Die Regierung peile den Sprung auf das Börsenparkett weiterhin für die zweite Jahreshälfte 2018 an. Allerdings könnte ein enger Zeitplan zu Problemen führen. Die Notierung könnte sich deshalb um ein paar Monate in das Jahr 2019 verschieben.

Der Börsengang von Aramco könnte der größte aller Zeiten werden. Saudi-Arabien will bis zu 5 Prozent der Aramco-Anteile an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Mrd. Dollar (83,5 Mrd. Euro) erlösen. Die Papiere sollen an der Börse in Riad sowie an einem internationalen Finanzplatz notiert werden. Als Favoriten gelten New York und London.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro